Hand in Hand
für Ihre Gesundheit

Langjährige Expertise in Psychosomatischer Medizin

Kooperation ANAD e. V. und IDEAMED

Das CoMedicum Lindwurmhof in Kooperation mit ANAD e. V. ist das vierte Medizinische Versorgungszentrum der Ideamed Gruppe mit Schwerpunkt auf Psychosomatik. Das Unternehmen betreibt außerdem zwei psychosomatische Kliniken: die CIP Tagesklinik in München und die CIP Klinik Dr. Schlemmer in Bad Tölz. Auch zwei staatlich anerkannte Ausbildungsinstitute für Psychologische Psychotherapeuten gehören zur Gruppe: die CIP Akademie und die BAP Akademie.
Als erfahrener Betreiber ambulanter Praxiszentren und als familiengeführte Gesundheitsgruppe mit starken Wurzeln in der Region bietet Ideamed mit seinen stationären, teilstationären und ambulanten Einrichtungen eine umfassende psychosomatische Versorgung im Münchner Großraum.
Das Team des CoMedicum Lindwurmhof leitet Dipl.-Psych. Andreas Schnebel, renommierter Essstörungs-Experte und Geschäftsführender Vorstand von ANAD e. V. Versorgungszentrum Essstörungen. Das ANAD e. V. Versorgungszentrum Essstörungen betreibt die Online-Beratungsstelle ANAD dialog und ist Träger von intensivtherapeutischen Wohngruppen für Menschen mit Essstörungen.
Durch die Kooperation der Ideamed und ANAD e. V. steht das CoMedicum Lindwurmhof für eine hochspezialisierte, ambulante Behandlung von Essstörungen und ihren Begleiterkrankungen durch erfahrene Experten in München.

„Jeder Patient ist sowohl als Person als auch mit seinen Problemen einmalig. Die Kunst besteht darin, diese Besonderheiten zu berücksichtigen – nur so kann man echte Therapieerfolge erzielen.“

Prof. Dr. Dr. Margot Albus

Nachgefragt bei...

…Prof. Dr. Dr. Margot Albus:

 

Warum haben Sie Ihren Beruf ergriffen? Was lieben Sie daran?

Die Krankheitsbilder der menschlichen Seele haben mich schon als Jugendliche fasziniert. Schließlich sind psychische Erkrankungen nicht nur negativ zu bewerten. Oft haben sie auch etwas Kreatives, geradezu Geniales an sich – wie schon viele Künstler und Kreative wie Dali oder Kafka bewiesen haben. Zu erleben, wie Menschen, die man kennengelernt hat, als es ihnen sehr schlecht ging, sich im Laufe der Therapie stabilisieren, das ist das Schöne und Befriedigende an meiner Arbeit.

Welches Vorurteil über psychische Erkrankungen hören Sie oft?

Menschen mit psychischen Störungen wird oft nachgesagt, dass sie unberechenbar, labil oder sogar gefährlich sind. Das Negative an diesen Vorurteilen – die aus meist Unwissenheit entstehen – ist, dass sie Betroffene zusätzlich belasten und ihnen den Weg zurück in ein normales Leben erschweren.

Was möchten Sie Patienten am Ende einer Therapie mit auf den Weg geben?

Das Therapieende bedeutet nicht, dass der Patient jetzt ein vollkommen gesunder und zufriedener Mensch ist. Vielmehr ist das Ziel einer Therapie, den Patienten Strategien und Erfahrungen zu vermitteln, die ihnen helfen, bestehende Schwierigkeiten besser als zuvor zu lösen. Viele stecken sich zu hohe Ziele für die Zeit nach der Therapie. Ich möchte meinen Patienten auf den Weg geben, dass sie Fortschritte – seien sie auch klein – sehen, als Erfolg anerkennen und auf diesem Weg weitermachen.

„Menschen mit einer psychischen Erkrankung haben oft einen sehr langen Leidensweg hinter sich, bevor sie die Entscheidung treffen, eine Psychotherapie zu beginnen. Dieser wichtige Schritt des Patienten verdient den Respekt und die volle Aufmerksamkeit des Therapeuten.“

Dipl.-Psych. Andreas Schnebel

Nachgefragt bei...

…Dipl.-Psych. Andreas Schnebel:

 

Was ist Ihnen in der Zusammenarbeit mit Patienten besonders wichtig?

Für mich steht immer der Mensch in seiner einzigartigen Persönlichkeit im Vordergrund. Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut ist sehr intensiv und durch eine große Offenheit geprägt. Es ist mir wichtig, dies zu beschützen und Raum für individuelle Bedürfnisse zu geben. Nur so kann eine Therapie in meinen Augen erfolgreich sein.

Was ist das Besondere am neuen CoMedicum Lindwurmhof?

Das „Alles unter einem Dach“-Prinzip. Das bedeutet, dass wir von der Diagnostik, über die Beratung und die Therapie alles bei uns im Zentrum anbieten können. Wenn nötig, können wir auch andere Fachbereiche hinzuziehen. Eine Ernährungstherapie könnte beispielsweise – schnell und unkompliziert – durch unseren Kooperationspartner ANAD e. V. übernommen werden.

Was möchten Sie Patienten am Ende einer Therapie mit auf den Weg geben?

Es ist normal, dass das Ende einer Psychotherapie von gemischten Gefühlen begleitet wird. Das Therapieende bedeutet Freude – man fühlt sich wieder als „vollwertiges“ Mitglied der Gesellschaft – aber gleichzeitig entstehen auch Ängste. Wenn der Therapeut seinen Patienten ziehen lässt, bedeutet dies, dass er ihnen vertraut, aus eigenen Kräften und mit den in der Therapie erlernten Strategien im Alltagsleben zurechtzukommen.

Räume und Umgebung

In zentraler Lage neue Kräfte sammeln

Das CoMedicum und der Kooperationspartner ANAD e. V. Versorgungszentrum Essstörungen befinden sich im Lindwurmhof, einem repräsentativen, liebevoll sanierten Jugendstilhaus im zentralen Münchener Stadtteil Isarvorstadt – zwei Gehminuten von der U-Bahn-Haltestelle Poccistraße (U3/U6). Vom Hauptbahnhof aus erreichen Sie uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb von acht bis zehn Minuten.

Haus und Standort sind sorgfältig gewählt: Zentral und verkehrsgünstig im Herzen von München gelegen ist der Lindwurmhof dennoch ein Ort der Besinnung, an dem positive Kräfte spürbar werden. Helle Räume mit großformatigen Bildern bayerischer Fotokünstler und ein angenehmes, unaufgeregtes Design sorgen dafür, dass unsere Patienten sich bei uns wohlfühlen.